Oeko-Katzensreu: Nachhaltig, Umweltfreundlich, Sparsam im Verbrauch


Nov 24 2007

Natürliche Streu

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Natürliche Streu wird auf pflanzlicher Basis hergestellt. Sie besteht hauptsächlich aus Stroh, Pflanzenfasern oder Holz. Meist ist sie in Form von gepressten, zylinderförmigen Pellets erhältlich. Auch ökologische Streu, also besonders umweltfreundliche, kompostierbare Einstreu, gehört zu dieser Art der Katzenstreu.

Natürliche Streu nutzt die natürliche Kapillarwirkung der verwendeten Rohstoffe. Die Pflanzen- oder Holzfasern saugen Flüssigkeit sehr gut auf und speichern sie und auch den Geruch in ihrem Inneren. Bei den Rohstoffen handelt es sich um nachwachsende Stoffe. Insofern findet kein nachhaltiger Eingriff in die Natur statt.

Oeko-Katzensreu: Nachhaltig, Umweltfreundlich, Sparsam im Verbrauch

Bei natürlicher Streu ist darauf zu achten, dass sie keine Stoffe wie Asbest, Leim oder Bindemittel enthalten. Sie eignet sich nicht nur für Katzen sondern auch für andere kleine Haustiere.

Von Vorteil ist beispielsweise auch ihr relativ geringes Gewicht: pflanzliche Streu hat ein niedrigeres Schüttgewicht als zum Beispiel mineralische Katzenstreu. Zum Vergleich: 10 Liter Mineralstreu wiegen etwa 10 kg. Die gleiche Menge natürlicher Streu bringt es lediglich auf ein Gewicht von etwa 5 kg. Zudem ist pflanzliche Streu relativ ergiebig, staubarm und biologisch abbaubar. Sie kann bedenkenlos auch auf dem Komposthaufen entsorgt werden und baut sich dort fast vollständig ab.

Natürliche Streu bleibt aufgrund der runden Pelletform seltener im Fell von Katzen und anderen Tieren hängen und bleibt deshalb in der Regel dort, wo es bleiben soll, nämlich im Katzenklo.

Der Nachteil natürlicher Streu ist der teilweise doch recht hohe Preis. Außerdem schwankt die Fähigkeit zur Bindung von Feuchtigkeit und Geruch von Produkt zu Produkt zum Teil stark. Gerade in Ausnahmesituationen wie zum Beispiel Durchfall haben sich andere Streuarten besser bewährt, weil sie Feuchtigkeit und Geruch schneller absorbieren.

Von Wichtigkeit ist auch die Belastung der Streu mit Chemikalien oder Bindemitteln. Vor einigen Jahren machte gerade auch natürliche Streu Negativschlagzeilen mit lungengängigen Fasern, die langfristig Krebs bei Mensch und Tier auslösen können. Dieses Problem scheint jedoch mittlerweile behoben worden zu sein. Ein weiterer Nachteil natürlicher Streu: in diesem Segment gibt es weit weniger Anbieter als im Segment der mineralischen Streu. Der Marktanteil natürlicher Streu ist nach wie vor relativ gering. Insofern ist sie auch nicht überall erhältlich und schon gar nicht von allen Herstellern.

Zur natürlichen Streu gehört auch die ökologische Katzenstreu. Es handelt sich dabei um eine Katzenstreu, die sich am ökologischen Kreislaufprozess der Natur orientiert. Konkret bedeutet das: künstliche Zusatzstoffe oder Bestandteile werden nicht eingesetzt. Insofern gibt es auch keine schädlichen Rückstände, die die Umwelt belasten könnten. Viele Hersteller versprechen darüber hinaus, dass ihre Produkte lediglich aus heimischen Holz- und Pflanzensortenhergestellt werden. Häufig handelt es sich bei den Rohstoffen um unbehandelte Pflanzen oder Hölzer aus umweltverträglichem Anbau. Auch Zusatzstoffe, mit denen die späteren gepressten Pellets behandelt werden, sind pflanzlich und stammen aus biologischem Anbau.