Oeko-Katzensreu: Nachhaltig, Umweltfreundlich, Sparsam im Verbrauch


Nov 24 2007

Kurioses rund ums Katzenstreu

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Wussten Sie eigentlich schon, dass Katzenstreu auch prima in anderen Bereichen des Haushalts einsetzbar ist? Fast jede erhältliche Art von Streu ist Feuchtigkeit und Geruch bindend und bewirkt somit auch als Hausmittel manchmal wahre Wunder. Nehmen wir zum Beispiel Turnschuhe: jeder weiß, dass sie speziell nach dem Training meist unangenehm riechen. Der Geruch ist hartnäckig und verfliegt auch mit vielen chemischen Reinigern nicht. Hier hilft Trick 17: Katzenstreu! Geben Sie etwas davon direkt in den Schuh und lassen Sie das ganze über Nacht stehen. Wenn Sie am Morgen die Streu durch ausschütten oder absaugen entfernen, werden Sie sehen: der Geruch ist weg. Welche Katzenstreu man dafür verwendet ist dabei völlig egal.

Aber nicht nur Turnschuhen nimmt Katzenstreu den Geruch. Offen in Kühl- und Gefrierschränke gestellt absorbiert es Gerüche ebenso wie in Müll- und Windeleimern. Einfach etwas (saubere) Katzenstreu einfüllen und miefige Gerüche gehören der Vergangenheit an.

Oeko-Katzensreu: Nachhaltig, Umweltfreundlich, Sparsam im Verbrauch

Weil Katzenstreu aber nicht nur über Geruch bindende sondern auch über Feuchtigkeit absorbierende Wirkung verfügt, kann man es wunderbar als Bindemittel im Haushalt nutzen. Gerade wenn irgendwo Öl ausgelaufen ist, streut man einfach etwas Katzenstreu darüber. Das Öl wird vollständig aufgesaugt und man kann es so ganz einfach aufkehren statt alles zu verwischen.

Auch für das Trocknen von Blumen hat sich Katzenstreu bewährt. Hierzu legt man die Blumen in einen nicht zu kleinen Behälter, den man vorsichtig mit Streu auffüllt. Und aufpassen, dass Ihre Katze sich nicht allzu sehr über das neue Katzenklo freut! Die Kalkstoffe in der Streu entziehen den Pflanzen rasch die Feuchtigkeit. Bereits nach einigen Tagen sind sie schonend getrocknet und können aufgestellt oder aufgehängt werden.

Einen guten Effekt erzielt Katzenstreu übrigens auch als Gesichtsmaske, schon gewusst? Dazu nimmt man einfach eine Handvoll Streu und vermengt sie mit so viel Wasser, dass eine Art Brei entsteht. Katzenstreu enthält dieselben Mineralien wie Tonerde und wirkt genau wie diese auch. Das Granulat-Wasser-Gemisch saugt bei fettiger Haut Fette und Öle auf und hilft so, ein natürliches Haut-Gleichgewicht wieder herzustellen. Nebenbei erzielt die etwas gröbere Struktur der Katzenstreu einen guten Peeling-Effekt.

Auch bei der Blumenpflege hat sich Katzenstreu schon bewährt: wenn man ein paar Tage wegfahren möchte, aber niemanden hat, der nach den Zimmerpflanzen sieht, kann man Katzenstreu, am besten Silikat, auch unter die Blumenerde mischen. Die Silikatkörnchen speichern das Wasser und geben es nach und nach wieder ab. Somit ist die Wasserversorgung der Pflanzen zumindest für ein paar Tage gesichert.

Und last but not least: selbst beim Auto fahren ist Katzenstreu eine echte Hilfe. Im Winter ist so ein Sack eine gute Anfahrhilfe, wenn man in Eis und Schnee feststeckt. Am besten also immer eine Packung Katzenstreu im Kofferraum lagern…